Dr. Michelle Christensen

Assoziiertes Mitglied

Universität der Künste Berlin

Dr. Michelle Christensen

Universität der Künste Berlin
Berlin Open Lab
Einsteinufer 43
10587 Berlin

m.christensen@udk-berlin.de

Michelle Christensen ist Soziologin und Designforscherin. Ihre Forschungsinteressen umfassen Trans- und Postdisziplinarität, die Politik des Designs und die demokratischen Potenziale freier und offener Technologien. Seit 2022 leitet sie die Forschungsgruppe Design, Diversität und New Commons an der Universität der Künste Berlin im Rahmen des Weizenbaum-Instituts. Sie ist Principal Investigator im Forschungscluster Matters of Activity an der Humboldt-Universität zu Berlin und Senior Affiliate am metaLAB(at)FU Berlin, einer Kooperation zwischen der Freien Universität Berlin, der Harvard University und der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel. Seit 2015 ist sie Mitglied des Board of International Research in Design (BIRD) bei Birkhäuser und seit 2023 ist sie Vorstandsmitglied im Board of Directors des Einstein Center Digital Future (ECDF) in Berlin.

Michelle Christensen promovierte im Bereich Designforschung an der Universität der Künste Berlin. Zuvor studierte sie Politische Soziologie an der Roskilde Universität in Dänemark, Konfliktforschung an der Utrecht Universität in den Niederlanden, Gender Studies an der University of Amsterdam und Integrated Design an der Köln International School of Design. Sie arbeitete in der Krisenabteilung von Amnesty International USA, war Humanity in Action Fellow und Congressional Fellow im United States Congress in Washington DC. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin arbeitete sie am Design Research Lab (UdK Berlin), am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI). Von 2018 bis 2022 leitete sie gemeinsam mit Florian Conradi die Forschungsgruppe Kritische Maker-Kultur an der UdK Berlin und am Weizenbaum-Institut. 

Von 2019 bis 2026 lehrte sie als Gastprofessorin für Open Science/Critical Culture an der Technischen Universität Berlin und am Einstein Center Digital Future, und von 2025 bis 2026 lehrte sie als Gastprofessorin im internationalen Masterstudiengang Integrated Design an der Hochschule Anhalt in Dessau. Von 2014 bis 2024 war sie Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Designtheorie und -forschung (DGTF).

Ihre Forschungs-, Lehr- und experimentelle Gestaltungspraxis fokussiert sich auf feministische/queere, dekoloniale und postanthropozentrische Ansätze des Designs. Sie untersucht, wie Formen des künstlerischen Forschens etablierte Wissensformen herausfordern, um neue, kollektive Narrative für die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Zivilgesellschaft und den Künsten zu eröffnen.

Kurz-Vita

Seit 2026
Co-Sprecherin des Einstein Center Digital Future, gemeinsam mit Tabea Flügge

Seit 2023
Mitglied im Board of Directors des Einstein Center Digital Future

2025 - 2026
Gastprofessorin, MA Integrated Design, Hochschule Anhalt, Dessau

Seit 2022
Forschungsgruppenleiterin der Forschungsgruppe „Design, Diversity and New Commons“, Universität der Künste Berlin / Weizenbaum Institute

2019 - 2026
ECDF-Professorin für „Open Science / Critical Culture“, Technische Universität Berlin

2018 - 2022
Forschungsgruppenleiterin der Forschungsgruppe „Kritische Maker-Kultur“, Universität der Künste Berlin / Weizenbaum Institute

2018 – 2019
Gastprofessorin, International Master in Integrated Design (MAID), Hochschule Anhalt, Dessau

2018
Promotion (Dr. phil.), Universität der Künste Berlin

2018
Forscherin, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)

2016 – 2017
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Design Research Lab, Universität der Künste Berlin

2011
M.A. Integrated Design, Fakultät für Kulturwissenschaften, Köln International School of Design

2008
M.Sc. Soziologie (Gender), International School of Social Sciences, University of Amsterdam

2007
M.A. Konfliktforschung, Faculty of Humanities, University of Utrecht

2006
B.A. Internationale Entwicklung, Department of Society and Globalization; Roskilde University