Lange Nacht der Wissenschaften 2026

AusstellungSonstige Öffentlichkeit Nur in Präsenz

06.06.2026

17:00

- 00:00

ECDF, Wilhelmstraße 67, 10117 Berlin

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©berlin-eventfotograf.de

Am 6. Juni 2026 findet in Berlin wieder die Lange Nacht der Wissenschaften (LNDW) statt. Von 17 bis 24 Uhr öffnen zahlreiche wissenschaftliche und wissenschaftsnahe Berliner Einrichtungen ihre Türen für Interessierte. Das ECDF ist auch dieses Jahr wieder mit dabei und stellt verschiedenen Projekte rund um die Digitalisierungsforschung vor.

Tickets und weitere Informationen gibt es //hier. Der Veranstaltungsort ist barrierefrei begehbar.

 

Projekte:

Ressourcen schonen – elektronische Textilien mechanisch recyceln

Die Wiederverwendung wertvoller Ressourcen ist Thema einer Studie zum mechanischen Recyceln von elektrisch leitfähigen Textilien: Textile Flächen werden bis zur Faser aufgelöst und zu Vliesen verarbeitet. Durch diesen Recyclingprozess entstehen aus hochleitfähigen Textilien solche mit mittlerer und geringerer Leitfähigkeit. Für diese werden unterschiedliche Anwendungen erarbeitet wie beispielsweise Leiterbahnen und Sensoren. Die vorgestellte Studie entstand im Rahmen des Projekts STELEC (Sustainable Textile ELECtronics), gefördert im Horizon-Europe-Pathfinder- Programm. Geeignet ab 10 Jahren.

Raum 006/Micro Factory

 

Wissenschaftliche Ergebnisse offen zugänglich machen durch Information Management

Das Information Management gibt Auskunft darüber, welche Rolle digitale Informations- Infrastrukturen in der Wissenschaft bei der digitalen Transformation spielen. Am Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft (IBI) der HU zu Berlin wird untersucht, wie Ergebnisse der Forschung organisiert, langfristig offen zugänglich gemacht und damit nachgenutzt werden können – ganz im Sinne von Open Science. Besucher:innen können mithilfe eines animierten Forschungspuzzles offene Wissenspraktiken in der Forschung erkunden. Geeignet ab 10 Jahren.

Raum 009

 

Smart Home? Smart Water! KI- und Edge-basierte Erkenntnisse über den Wasserbedarf zum Greifen nah!

Habt ihr euch schon einmal gefragt, wie man mithilfe von Echtzeitdaten und Künstlicher Intelligenz (KI) automatisch herausfinden kann, wie viel Wasser die Dusche oder der Geschirrspüler tatsächlich verbraucht? Unsere innovative, interaktive Wasser-Testanlage erweckt die intelligente Wasserüberwachung zum Leben! Mithilfe von KI und Edge-Computing schlüsseln wir den Wasserverbrauch eines Hauses auf und bieten eine automatisierte und die Privatsphäre wahrende Lösung. Kommt zu uns und seht, wie Technologie das Wassersparen einfach macht und gleichzeitig die Kontrolle über eure Daten behält.

Foyer

 

Who wants to be a millionAIre?

Künstliche Intelligenz ist längst Teil unseres Alltags – für viele ersetzt sie bereits Google bei Wissensfragen. Doch machen ChatGPT & Co. uns alle schlauer oder laufen wir Gefahr, uns von falschen Antworten täuschen zu lassen? Am Aktionsstand des Fachgebiets Digital Service Engineering kannst du es selbst ausprobieren: Nimm an einem interaktiven Quiz teil, löse knifflige Aufgaben gemeinsam mit einem KI-Chatbot und vergleiche deine Performance mit anderen Besucher:innen. Erlebe hautnah, wie Mensch und KI zusammenarbeiten – und wie gut du dieses Zusammenspiel beherrschst.

Foyer 

 

Technologies of Touch

Technologies of Touch erforscht historische und zeitgenössische Formen physischer und zwischenmenschlicher Berührung in musikalischen Darbietungen. Dabei werden innovative tragbare Technologien entwickelt und sensorische Kommunikation für Forschung und Kunst zugänglich gemacht. Die Ergebnisse eröffnen neue Perspektiven für zukünftige Berührungstechnologien, insbesondere in den Bereichen soziale Interaktion, Inklusion und digitale Kultur. Ausgangspunkt ist die Musik, um die gesellschaftliche Bedeutung von Berührung neu zu beleuchten.

Raum 006/Micro Factory

 

Politics of Design – Per/Forming Critique

In einem Zustand der ontologischen Krise sind die Grenzen zwischen Mensch und Maschine, Natur und Kultur sowie zwischen Organischem und Technischem stark verschwommen. Von Voreingenommenheiten im Maschinellen Lernen über Überwachungskapitalismus bis hin zu digitalem Kolonialismus: Welche Machtstrukturen sind in diese Technologien implizit und verdeckt eingebettet? Die Ausstellung zeigt kritische Design- und performative Arbeiten, die im Rahmen kollaborativer Seminare von Michelle Christensen (ECDF/TU Berlin) und Florian Conradi (ECDF/FU Berlin/metaLAB(at)Berlin) entstanden sind.

Foyer 

 

Wie Roboter lernen, Bewegung zu sehen

Wie orientieren sich Roboter, wenn alles in Bewegung ist? Tieren gelingt das hervorragend – mit einem hochsensiblen Sehapparat. Neue Event-Kameras nutzen eine Sensorik, die der Tierwelt entlehnt ist. Statt ganzer Bilder registrieren sie nur Lichtveränderungen, millisekundengenau in jedem einzelnen Pixel. Doch Änderungen registrieren heißt nicht, Bewegung zu erkennen. Und genau darauf kommt es bei technischen Systemen an – vom autonomen Fahren bis zur Fertigungsstraße. Wir forschen an Methoden und Algorithmen, damit Maschinen lernen, Bewegung zu sehen. Geeignet ab 12 Jahren.

Raum 005

 

Future Security Lab – Sicherheitsforschung zum Anfassen

Wie sieht die Zukunft der Sicherheit aus? Klimawandel, Überwachung, resiliente Städte: Anschaulich und innovativ präsentiert das Future Security Lab im Einstein Center Digital Future (ECDF) von TU Berlin, FU Berlin, HU zu Berlin und Charité – Universitätsmedizin Berlin aktuelle Projekte aus der Sicherheitsforschung. Interaktive Szenarien laden zum Mitmachen ein. Das Projekt „Zukunftslabor des Forschungsforums Öffentliche Sicherheit“ der FU Berlin wird vom Bundesforschungsministerium gefördert. Geeignet ab 5 Jahren.

Räume 007 und 008

 

SimRa – mehr Sicherheit im Radverkehr mithilfe deines Smartphones

Die Zahl der tödlich verunglückten Radfahrer:innen in Berlin ist weiter hoch. Das Forschungsprojekt SimRa (Sicherheit im Radverkehr) möchte die Fahrradnutzung sicherer machen. Mithilfe einer App können Daten zu Beinahe-Unfällen einfach erfasst und kategorisiert werden. Die gewonnenen Daten werden gemeinsam mit Partnern wie der Stadt- und Regionalplanung ausgewertet, um nachhaltige Veränderungen zu erreichen. Besucher:innen können die App vor Ort ausprobieren, sich als Tester:innen registrieren und an einem Modell besonders betroffene Stellen erkennen. Geeignet ab 6 Jahren.

Raum 009

 

Das Archiv der subtilen Entmutigungen – Barrieren in der Informatik & How to Overcome Them

„Du weißt schon, dass das viel Mathe ist?“ Oft sind es gut gemeinte Aussagen wie diese, die Mädchen und Frauen beeinflussen, ob sie sich mit Informatik beschäftigen – oder nicht. Eine Studie (acatech, 2015) zeigt, dass 38 % der Studentinnen, die sich gegen eine technische Ausbildung entschieden, Entmutigungen aus ihrem sozialen Umfeld als Grund nennen. Das Archiv bietet Frauen und Mädchen einen Raum, um diese Erfahrungen sichtbar zu machen. Gleichzeitig zeigt es, was sie ermutigt hat oder was sie sich zu hören gewünscht hätten, um einen Kulturwandel in der Informatik zu fördern.

Raum 009

 

Mit Quantentechnologien aus dem Escape-Room entkommen

Quantentechnologien versprechen eine aufregende Zukunft. Wir entführen Sie in eine Welt, in der sichere Kommunikation, Lösungen für bisher unlösbare Rechenprobleme und supergenaue Messungen schon Realität sind. In unserem Escape-Room erkunden Sie im Rahmen einer spannenden Geschichte in einer Gruppe von 3 bis 4 Personen das Labor, finden versteckte Hinweise und lösen knifflige Rätsel. Schaffen Sie es, den Quantencomputer zu aktivieren? Keine Ahnung, was ein Quantencomputer ist? Kein Problem! Kommen Sie vorbei, bringen Sie 30 bis 40 Minuten Zeit mit, und Sie werden zu echten Quanten-Expert*innen.

Raum 004

 

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