Körper in digitalen Kontexten Kick-Off

Hackathon Nur in Präsenz

30.10.2026

16:00

- 20:00

ECDF, WILHELMSTRASSE 67, 10117 BERLIN

Digitale Technologien verändern, wie der eigene und andere Körper dargestellt, wahrgenommen und erlebt werden. Dazu zählen Soziale Medien, digitale Gesundheitsanwendungen, Smart-City-Technologien, Wearables, Virtual Reality oder andere Anwendungen der sog. Künstlichen Intelligenz, die dadurch nicht nur unseren Alltag, sondern auch gesellschaftliche Vorstellungen von Identität, Gesundheit, Körperlichkeit und Teilhabe prägen. Gleichzeitig werden digitale Technologien selbst zunehmend verkörpert, wenn beispielsweise das Design von Chatbots oder Robotern dazu beiträgt, dass diesen Artefakten menschliche Eigenschaften zugeschrieben werden.  Die technologischen Entwicklungen werfen somit Fragen nach Geschlechtergerechtigkeit, Diversität und Zugänglichkeit, aber auch nach Datenschutz und gesamtgesellschaftlicher Verantwortung auf.

Im Mittelpunkt dieses hochschulübergreifenden Lehrformats steht die praxisnahe Bearbeitung solcher Fragestellungen aus einer interdisziplinären und kritisch-feministischen Perspektive. Studierende aus sieben Berliner Hochschulen und unterschiedlichen Fachrichtungen arbeiten in gemischten Teams an Projekten, die Digitalisierung und Körper gemeinsam kritisch untersuchen oder neue technische, gestalterische oder gesellschaftliche Lösungsansätze entwickeln. Je nach Fachrichtung können dabei empirische Untersuchungen, Datenanalysen, Softwareentwicklung, Designprozesse, künstlerische Arbeiten oder konzeptionelle Beiträge im Vordergrund stehen.

Die Auftaktveranstaltung dient dem gegenseitigen Kennenlernen sowie der Einführung in das Thema Körper in digitalen Kontexten. Kurze fachliche Impulse aus unterschiedlichen Disziplinen geben einen Überblick über mögliche Perspektiven. Darüber hinaus lernen die Teilnehmenden die Infrastruktur des ECDF, insbesondere den Makerspace, kennen.

Studierende, aber auch Lehrende und externe Partner*innen, stellen Projektideen, Fragestellungen, Datensätze oder technologische Herausforderungen vor. Auf dieser Grundlage bilden sich interdisziplinäre Teams, die Studierende verschiedener Hochschulen und Fachrichtungen zusammenbringen (Teamgröße: 4-6 Studierende, mind. 2 Hochschulen beteiligt).

Dies ist keine öffentliche Veranstaltung. Eine Anmeldung ist nur über die Vorlesungsverzeichnisse der beteiligten wissenschaftlichen Institutionen und Universitäten möglich.

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