Berlin Science Week: Berlin auf dem Weg zur resilienten Stadt?
Was passiert, wenn weite Teile Berlins plötzlich ohne Strom dastehen, eine schwere Überschwemmung die Stadt trifft oder Sabotageakte kritische Infrastrukturen lahmlegen? Solche Szenarien zeigen, wie verwundbar urbane Räume sein können und wie wichtig resiliente Städte sind, die auch unter außergewöhnlichen Belastungen handlungsfähig bleiben und sich an neue Herausforderungen anpassen können. Wie können sich Städte auf solche Krisen vorbereiten, und wie stellen wir sicher, dass dabei niemand zurückgelassen wird? Die Forschung zu ziviler Sicherheit und Digitalisierung entwickelt dafür neue Ansätze, um Städte widerstandsfähiger, vernetzter und zukunftsfähiger zu gestalten.
Die gemeinsam vom ECDF und dem Forschungsforum Öffentliche Sicherheit organisierte Veranstaltung im Rahmen der Berlin Science Week bringt Wissenschaftler*innen, politische Entscheidungsträger*innen sowie Expert*innen aus den Bereichen kritische Infrastrukturen und Notfallplanung zusammen. Gemeinsam diskutieren sie, was urbane Resilienz in der Praxis bedeutet und wie Forschung dazu beitragen kann, Städte sicherer und lebenswerter zu machen.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen drei konkrete Krisenszenarien für Berlin:
- Überschwemmungen
- ein großflächiger Blackout
- Sabotageakte an kritischen Infrastrukturen
Anhand dieser Szenarien geben Expert*innen Einblicke in aktuelle Forschung zu Wasserinfrastruktur, Krisenvorbereitung, kritischen Infrastrukturen und zum Schutz besonders gefährdeter Bevölkerungsgruppen. Gemeinsam soll der Frage nachgegangen werden, wie wissenschaftliche Erkenntnisse in Politik und Praxis einfließen können und welchen Beitrag sie dazu leisten, Berlin auf dem Weg zu einer resilienten Stadt zu unterstützen.
Um eine vorherige Anmeldung wird gebeten. Die Anmeldung ist ab dem 3. September 2026 möglich.
Ansprechpartner*in
Tim Kawalun